LATIF – Lateinamerika im Fokus Kongress 2018

Drogenkrieg und Digitalisierung in Brasilien: Am kommenden Samstag geben wir beim “Lateinamerika im Fokus” Kongress in Köln einen Workshop zur Rolle von Digitalisierung in urbanen Konflikten, Wired Drug War und OSINT.

“Zwischen Klischees und Realität – Drogen und Lateinamerika” ist das Thema des diesjährigen “Lateinamerika im Fokus” Kongresses an der Universität zu Köln vom 08. – 10. Juni 2018 – mit Vorträgen und Workshops zum Drogenkrieg in u. a. Kolumbien, Mexiko, Brasilien.

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BuzzingCities Lab auf der re:publica TEN

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Digitale Gesellschaft, Empowerment und Überwachung, Big Data, Medienwandel, Algorythmen, internationale Tech-Trends: Am 2. Mai 2016 feiert die re:publica, die wichtigste deutsche Digitalkonferenz, ihren 10-jährigen Geburtstag. 1001 Vertreter der weltweiten Netzgemeinde werden sich rund um die drei Konferenztage wieder in Berlin versammeln.

Im vergangenen Jahr haben wir einen Talk über den digitalen Wandel in Rios Favelas gehalten – diesmal erklärt Julia in einem Lightening Talk, wie Social Media für die junge Favela-Generation zur Waffe gegen die Gewalt wird.

Das vielfältige Programm findet sich hier.

Schon wieder ein Jahr her: 2015 auf der re:publica

Schon wieder ein Jahr her: 2015 auf der re:publica

 

re:publica 2015: City of the Future

Die re:publica ist den letzten Jahren zu einer der größten Digitalkonferenzen Europas herangewachsen, auch der Anteil der außer-europäischen Speaker, Gäste und Themen ist gestiegen. Perspektiven auf Digitalisierung, Tech-Business, Überwachung, aber auch Aspekte wie Stadtentwicklung sind endlich globaler geworden als zu Beginn der deutschen Digitalisierung, in der die re:publica noch das Klassentreffen der deutschen Blogger und Tech-Experten war.

Bei der re:publica 2015 vom 5. bis zum 7. Mai in Berlin haben internationale Netzaktivisten aktuelle Trends diskutiert, Bloggerinnen aus verschiedenen afrikanischen Ländern von ihren Erfahrungen erzählt, im Maker-Space haben sich Bastler aus Lateinamerika und Afrika ausgetauscht und Experten wie der Architekt Alfredo Brillembourg haben etwa in ihren Talks vermittelt, wie informelle Siedlungen und Communities sinnvoller in architektonische Planungen miteinbezogen werden können.

Wir haben bei der Subkonferenz “City of the Future” über die Situation in Rios Favelas nach der WM und vor Olympia und die Digitalisierung der Favelas gesprochen – und wie Social Media Gewalt sichtbarer macht, aber auch mehr Sicherheit gewährleisten kann.

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Vortrag bei der rp15

Vortrag bei der rp15

Die Favela filmt zurück (Screenshot rp15-Talk)

Die Favela filmt zurück (Screenshot rp15-Talk)

Spannend waren auch einige auf der Subkonferenz diskutierte Parallelen zu deutschen Hochhaussiedlungen wie dem Ihme-Zentrum in Hannover, die wie die Favelas mit ihrem schlechten Ruf kämpfen und gleichzeitig Labore für urbanen Wandel sind – und auch die Diskussionen, wie sich Erkennnisse aus Rios Favelas etwa auf politische Partizipation in Deutschland übertragen lassen könnten.

#FavelasOnline bei der Social Media Week Berlin

Social Media Week Berlin

Wie Social Media Politik, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Städte, Kultur und irgendwie alles verändert wird die Social Media Week Berlin vom 22. bis 26. September 2014 ausloten. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos, für bestimmte Workshops und Veranstaltungen muss ein Ticket erworben werden. Wir werden auch dabei sein:

“Julia Jaroschewski and Sonja Peteranderl will focus on the digitalisation and changes in the slums of Rio de Janeiro. Although the attention of the mainstream media has waned post World Cup, Favela residents are using social networks to warn of shootings, search for lost friends and make human rights violations public.”

In Kürze mehr.

Kampagne gegen Polizeigewalt

Nach dem Tod des jungen Tänzers “DG”, der bei einer Schießerei zwischen Polizei und Drogengang getötet und möglicherweise von Polizisten umgebracht wurde, protestieren Favelabewohner jetzt in sozialen Netzwerken gegen die Gewalt: “Ich verdiene es nicht, ermordet zu werden”, ist die Botschaft, die sie virtuell verbreiten, etwa auf Facebook, Twitter und Instagram. Die Social Media-Kampagne soll Solidarität mit dem getöteten “DG” ausdrücken und gibt jungen Favelabewohnern, die in der Öffentlichkeit oft als Kriminelle wahrgenommen werden, ein Gesicht.

Rene Silva Bildschirmfoto 2014-04-27 um 00.17.30