Debatte vor der WM: Medien International Brasilien

Helena Ferro de Gouveia, Projektmanagerin für Lateinamerika der DW Akademie, die brasilianische Journalistin Luciana Rangel (Veja, O Globo), und Julia haben heute auf Einladung von DW Akademie und ARD-Hauptstadtstudio die Situation in Brasilien, die Arbeitsbedingungen für Journalisten, die politischen Entwicklungen rund um die WM, Proteste und die Entstehung neuer Medienformate diskutiert.

Podiumsdiskussion im ARD-Hauptstadtstudio (Foto: Sonja Peteranderl)

Podiumsdiskussion im ARD-Hauptstadtstudio (Foto: Sonja Peteranderl)

Die Deutsche Welle hat die Debatte hier zusammengefasst – and there`s also an English article covering the debate on “Powerful media companies and alternative media”.

“Als schwierig schätzt auch Julia Jaroschewski die Sicherheitslage für Journalisten in Brasilien ein. “Gefährlich ist es allerdings nur da, wo man sich nicht auskennt.” Die Journalistin berichtete bereits mehrfach aus Brasilien und lebte während ihrer Aufenthalte in einer Favela. “Ich selbst trage – anders als viele brasilianische Kollegen – keine Schutzweste.” Wenn Journalisten derart aufträten, sei dies aus ihrer Sicht eher eine Provokation als ein Schutz. “Mir ist es wichtig, dass ich das Vertrauen der Menschen gewinne. Das gelingt mir nicht, wenn ich mich von ihnen abgrenze.”

ARD HSB