BuzzingCities Lab auf der re:publica TEN

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Digitale Gesellschaft, Empowerment und Überwachung, Big Data, Medienwandel, Algorythmen, internationale Tech-Trends: Am 2. Mai 2016 feiert die re:publica, die wichtigste deutsche Digitalkonferenz, ihren 10-jährigen Geburtstag. 1001 Vertreter der weltweiten Netzgemeinde werden sich rund um die drei Konferenztage wieder in Berlin versammeln.

Im vergangenen Jahr haben wir einen Talk über den digitalen Wandel in Rios Favelas gehalten – diesmal erklärt Julia in einem Lightening Talk, wie Social Media für die junge Favela-Generation zur Waffe gegen die Gewalt wird.

Das vielfältige Programm findet sich hier.

Schon wieder ein Jahr her: 2015 auf der re:publica

Schon wieder ein Jahr her: 2015 auf der re:publica

 

eWaste und BlingBling: Mit Trafopop auf der MakerFaire Berlin

Trafopop-Show bei der MakerFaire 2015 (Foto: Trafopop)

Trafopop-Show bei der MakerFaire 2015 (Foto: Trafopop)

Virtual Reality, Wearables, Tech-Spielzeug wie die Tinkerbots, die sich fernsteuern und programmieren lassen: Auf dem Kreativfestival Maker Faire Berlin 2015 bastelten die Besucher an Hardware-Projekten, konnten Mini-Copter oder Virtual Reality-Software ausprobieren — auch das Innovationspotential von Tech für gesellschaftlichen Wandel wurde diskutiert.

Mit dem LED-Fahrradclub Trafopop aus Berlin waren wir Teil der Wearables-Show. Ein indisches Projektteam hat dabei Kleidung präsentiert, die die Gewalt gegen Frauen in Indien eindämmen soll, andere Teams stellten High-Tech-Westen für den Katastropheneinsatz vor. Auch mehrere Vorträge wie „DIY Repair: A global movement of tinkerers, hackers, and self-taught engineers“ von Kyle Wiens beschäftigten sich mit DIY-Innovationsprozessen und internationaler Zusammenarbeit im Tech-Bereich.

An ihrem Stand zeigten afrikanische Bastler vom Makerspace Woelab ihre Hardware-Hacks wie 3 D-Drucker, die aus Müll wie Screens, alten Computern und Scannern recycelt worden sind. Der Ansatz des Labs aus Togo: eMüll soll in smarte Erfindungen verwandelt werden, kollaborative Hacks werden zur Alternative zu industriellen Fertigungsprozessen – mit weniger Ressourcenverbrauch, kleinen Mitteln und positiven sozialen Impulsen. Unsere Kolleginnen von Tea After Twelve haben Josué Tchirktema, einen der Erfinder, zum Upcycling von eMüll zum 3 D Drucker “W.Afate” interviewt:

“Even though W.Afate looks a bit different from the 3D printers you’ll find in the shops, it works just as well. It is pretty similar to the RepRap 3D printers from Britain, a simple low-cost solution using plastic filament or metal wire for production. The only constraints are due to the size of the machine, course you can’t print anything that’s bigger than the printer itself.”