Eine Uni für die Favela

Kunst auf dem Kopf: So sehen Haartattoos eigentlich aus (Foto: BuzzingCities)

Neue Chance für die junge Generation: Eine Uni in der Favela (Foto: BuzzingCities)

Mit einer ePetition fordern Bewohner des Complexo do Alemão, dass sie endlich eine eigene Universität erhalten. Eine Niederlassung des Instituto Federal do Estado do Rio de Janeiro (IFRJ) sollte mitten in die Favelasiedlungen des Complexo, in denen Hunderttausende Menschen leben, gebaut werden – und der jungen Favela-Generation einen direkteren Zugang zur Hochschulbildung eröffnen.

Schon 2011 war das Vorhaben zwischen Bildungsministerium und dem Institut mit einem Vertrag besiegelt worden. Resultat: „Jetzt ist schon 2015 und bis jetzt, nichts“, so die Petition. „Obwohl die Stadtverwaltung anfangs zugesagt hat, dass sie die Initiative unterstützt, ist sie in der Praxis das größte Hindernis für die Einrichtung des IFRJ im Alemão.“

Seit 2011 geplant: die Favela-Uni (Screenshot)

Seit 2011 geplant: die Favela-Uni (Screenshot)

Der Vorwurf: Die Stadtverwaltung gebe das Gebiet nicht frei, auf dem die Errichtung des Favela-Campus geplant war. Stattdessen werde das Gebiet von der Befriedungspolizei genutzt. Da die vertraglich festgelegte Zeitspanne für den Uni-Bau aber bald abläuft, könnte das gesamte Projekt dadurch scheitern.

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