Mrs. President

Es blieb knapp, verdammt knapp, bis zuletzt.

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Brasilianer fieberten in den sozialen Netzwerken wie bei einem Feuerwerk mit, zählten die Minuten, dann Sekunden herunter, bis die geheim ausgezählten Ergebnisse veröffentlicht wurden. Und selbst dann war die Spannung nicht vorbei: Denn die amtierende Präsidentin Dilma Rousseff lag vorn, aber nur knapp zwei Prozentpunkte – und fünf Prozent der Stimmen waren noch nicht ausgezählt.

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Der Endspurt blieb damit dem Wahlverlauf treu – unvorhersehbar bis zum letzten Moment:

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Damit haben mehr als 54,2 Millionen Dilma Rousseff im Amt bestätigt, mehr als 50,9 Millionen haben Aécio Neves gewählt – bei insgesamt 143 Millionen wahlberechtigten (und wahlpflichtigen) Brasilianern. Für Dilma Rousseff ist es also kein überzeugender Sieg, sie hat keine absolute Mehrheit hinter sich – und muss mit einer starken politischen Opposition rechnen.

Manche Anhänger von Aécio Neves rufen in den sozialen Netzwerken und bei Protesten in Brasilien nach militärischer Intervention und glauben, dass Brasilien nun ein zweites Kuba werden wird, die Stimmung ist zum Teil aggressiv aufgeladen. Neves selbst hat das Wahlergebnis nicht öffentlich kommentiert.

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Jetzt müssen den Wahlversprechen Taten folgen – auch Dilmas Anhänger fordern Wandel für das Land.

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